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Wa_021 Die Sieben Freuden Mariens

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Kupferstich, H. 16, 7 x B. 11, 2 cm; beschnitten, am Trägerpapier unten in der Mitte handschriftlich bezeichnet: Septem Gaudia. Unsigniert.

In einem Strahlenkranz thront Maria mit dem Christuskind am Schoß im Zentrum des Blattes; sie hält eine Rose, während der Knabe den Reichsapfel in der Rechten hat. Die Rahmung bilden sieben kreisrunde Medaillons, umwunden von einem Strauch- und Blätterwerk, das Lilien- und Rosenblüten trägt. Die Folge der Sieben Freuden Mariens fängt oben in der Mitte über der Madonna - in den oberen Ecken erscheinen geflügelte Puttenköpfe - mit der Verkündigung an Maria an. Links kommen Heimsuchung, Geburt Christi und Epiphanie mit den Hll. Drei Königen. Rechts unten beginnt es mit der Auferstehung Christi, dann Christi Himmelfahrt und zum Schluss die Ausgießung des Hl. Geistes zu Pfingsten. In auffallender Weise wurde die sonst übliche Aufnahme Mariens in den Himmel weggelassen und stattdessen die Anbetung der Hll. Könige im Stall zu Betlehem hinzugefügt. Der unbekannte Stecher aus der ersten Hälfte des 17. Jhs steht in der Nachfolge des Hieronymus Wierix (1553-1619), dessen von Hans von Luyck gestochene Blatt desselben Themas als Vorlage gedient haben könnte.

G. M. Lechner, M. Grünwald

M. Mauquoy-Hendrickx, Wierix I, 1978, Nr. 773, S. 137, T. 106. - Marienlexikon 6, 1994, S. 154-157.

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